Netzwerk zur Entwicklung von beschäftigungsfeldern im Gesundheitsbereich im Baerwaldbad

Laufzeit: 01.08.2011 - 31.07.2014

Ziel dieses Projektes ist es, im Kreuzberger Baerwaldbad ein beschäftigungsorientiertes Kooperationsnetzwerk aufzubauen und zu etablieren zum Aufbau und zur Entwicklung von neuen Beschäftigungsfeldern im Gesundheitsbereich.

Dieses Ziel soll in vier Schritten erreicht werden: 

  1. Aufbau eines Netzwerkes für Prävention und Gesundheitsförderung
  2. Erarbeitung von konkreten inhaltlichen Angeboten in den Beschäftigungsfeldern des Gesundheitssportes
  3. Entwicklung einer zielgruppen- und bedarfsgerechten Öffentlichkeitsarbeit
  4. praktische Umsetzung der entwickelten Angebote und Kurse 

Das historische Kreuzberger Baerwaldbad wurde 1901 erbaut und 1917 durch einen Neubau erweitert. Dieser Neubau wurde im 2. Weltkrieg komplett zerstört und bis 1955 wieder aufgebaut. Bis 1996 wurde das Baerwaldbad durch das Bezirksamt Kreuzberg betrieben. 1996 übernahmen es die Berliner Bäderbetriebe, die es im Juli 2002 schlossen. Seit der Wiedereröffnung des Bades im September 2002 wird es ehrenamtlich durch den TSB e.V. weiter als Bad betrieben – einmalig in ganz Deutschland.

Seit 2007 wird das Bad Stück für Stück im Rahmen von Beschäftigungsförderung und Berufsausbildung saniert. Während dieser Sanierung wurden und werden u. a. auch die alten Wannenbäder umgebaut. So entstehen neue Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Sport- bzw. Gesundheitsangebote.

In enger Kooperation mit dem Betreiber des Bades TSB e.V., dem JobCenter Friedrichshain-Kreuzberg, der AOK und diversen Vereinen, die sich mit Sport und Gesundheit beschäftigen, wird der Projektträger, die Zukunftsbau GmbH, ein breites Kooperationsnetzwerk aufbauen und etablieren, neue Angebote entwickeln und erproben und ein Finanzierungskonzept zur Sicherung dieser Angebote erarbeiten, um das Baerwaldbad langfristig zu einem Kreuzberger Zentrum für Schwimmen und Gesundheitssport zu entwickeln.

Das Projekt hat ein Finanzvolumen in Höhe von ca. 440.000 €. Die Mittel kommen von der EU (ESF) und vom Land Berlin.