Geschäftsstraßenmanagement Karl-Marx-Allee

(01.09.2010 - 15.01.2012)

Gegenstand des Projektes sind Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität der Karl-Marx-Allee, zur stärkeren Einbindung der Hauseigentümer, zum Standortmarketing, zur Verbesserung der Situation der Gewerbetreibenden, zur Verbesserung der Parkplatzsituation u.a.m.  

Das Geschäftsstraßenmanagement übernimmt dabei in der ersten Phase des Projektes die Rolle des Kümmerers. Es initiiert Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität der Geschäftsstraße, fördert die Netzwerkbildung und führt die Markenbildung durch. In der zweiten Phase verringert das Geschäftsstraßenmanagement sukzessive seine Unterstützungsleistung und bindet zunehmend die Akteure vor Ort in die Aufgabenwahrnehmung ein. Schließlich leitet das Geschäftsstraßenmanagement die Akteure nur noch an und befähigt sie damit nach Projektende selbst tätig zu werden.

    1. Koordination von Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität

Ein wesentlicher Baustein zur Erhöhung der Attraktivität der KMA ist die Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Daher ist es Aufgabe des Geschäftsstraßenmanagements, Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität aufzunehmen, zu spezifizieren und deren Durchführung zu koordinieren. In diesem Zusammenhang sind Aktivitäten, wie die Ergänzung fehlender Infrastruktur, die Herstellung eines einheitlichen Erscheinungsbildes bei der Warendarbietung und hinsichtlich der Schankvorgärten, die Verbesserung der Sauberkeit, Pflege sowie Gestaltung von Grünflächen u. ä. vorgesehen.

    2. Unterstützung von Vernetzungsaktivitäten

Bereits bestehende Ansätze zur Vernetzung der Gewerbetreibenden, wie der Galeristen, sollen durch weitere, gemeinsame Aktivitäten gestärkt werden. Noch nicht aktive Gewerbetreibende sollen motiviert werden, sich für Maßnahmen zur Verbesserung der Situation auf der KMA z. B. in gemeinsamen Arbeitsgruppen zu engagieren. Zudem soll der Austausch zwischen dem Netzwerk der sich regelmäßig treffenden Eigentümervertreter mit den Gewerbetreibenden auf der Allee gestärkt werden.

Neben der Förderung der Interaktion der verschiedenen Akteure ist einer Unterstützung der Angebotsvernetzung vorgesehen. Dazu gehört, dass Kunden in den Geschäften über andere Läden mit ähnlichem oder ergänzendem Sortiment informiert werden.

    3. Koordination zum Themenfeld „Parkplätze“/ Verkehrsinfrastruktur

 Von Eigentümervertretern und Gewerbetreibenden wird die Parkplatzsituation auf der KMA als unzureichend erachtet. Das Geschäftsstraßenmanagement soll überprüfen, welcher Handlungsspielraum hinsichtlich der Schaffung zusätzlicher Parkflächen besteht. Die bereits existierenden Vorschläge zur Erweiterung der Parkflächen bzw. andere Lösungen müssen diskutiert und überprüft werden. Die Baumaßnahme birgt eine große Chance, Veränderungen hinsichtlich der Parkplatzsituation zu Gunsten der Gewerbetreibenden vorzunehmen. Im Zuge der Bauarbeiten wurden die bestehenden Parktaschen z. T. eingeebnet und müssen nach Abschluss der Baumaßnahme wieder hergerichtet werden. Die Wiederherstellung des Parkraums kann dazu genutzt werden, eine Vergrößerung der Parkflächen herbeizuführen. Die Umbauten im Rahmen der U-Bahn-Sanierung bieten die einmalige Gelegenheit, die Parkplatzsituation für den Bezirk, die Anwohner und Gewerbetreibenden kostenneutral zu verbessern.

Zudem wird die Ausweisung von Taxiständen angeregt. Weder auf der Karl-Marx-Allee noch in einer der Nebenstraßen ist ein Taxistand vorhanden. Die Einrichtung eines Taxistandes könnte für Veranstaltungs-, Galerie- oder Gastronomiebesucher durchaus sinnvoll sein. In Abstimmung mit der Taxiinnung und dem Tiefbauamt sollen mögliche Standorte bestimmt werden.

    4. Marketingmaßnahmen

Voraussetzung für den Erfolg von Aktivitäten im Bereich Marketing ist die Erstellung eines

Marketingkonzeptes für die KMA. Grundlage hierfür ist die Entwicklung einer Vision für die Allee, die Erarbeitung eines Profils für die Geschäftstraße und schließlich die Entwicklung einer Marke „Karl-Marx-Allee“. An den entsprechenden Ausarbeitungen sind die Akteure der Allee, wie z. B. Anwohner, Gewerbetreibende, Eigentümer zu beteiligen.
Das Geschäftstraßenmanagement hat die Aufgabe für die KMA sinnvolle Marketingaktivitäten zu Initiieren und zu koordinieren. 

Informationen zu den Ergebnissen des Projektes finden Sie hier.

Kontakt und weitere Informationen:

 Projektträger:

BSM mbH, Frau Kroll, Frau Morr, Telefon 030 896 003 0
RR Stadtberatung, Frau Roß Telefon 0170 214 92 02
PORTAS, Herr Dessau Telefon 0172 902 53 98
Vor-Ort-Büro „Management Karl-Marx- Allee
Telefon 609 433 50/ Fax 609 433 51
Karl-Marx-Allee 91a
Internet: www.karl-marx-allee.net
e-mail: info@karl-marx-allee.net

 

 Wirtschaftsförderung Friedrichshain-Kreuzberg:

Marina Nowak
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Abt. Wirtschaft, Bürgerdienste und Ordnungsamt
Wirtschaftsförderung
Frankfurter Allee 35/37
10247 Berlin
Tel.: +49 30 90298 2273
e-mail: marina.nowak@ba-fk.verwalt-berlin.de
Internet: www.wirtschafsfoerderung-friedeichshain-kreuzberg.de