Aktionsprogramme

Neben den Mitteln aus den Strukturfonds stellt die EU jährlich fast 9 Mrd. Euro im Rahmen von ca. 100 Förderprogrammen zur Verfügung, um innovative Maßnahmen und Projekte EU-weit in den unterschiedlichsten Bereichen anteilig zu finanzieren. Die Beteiligungssätze variieren zumeist zwischen 20 und 70%.

Hauptzielsetzung ist die Förderung transnationaler Projektzusammenarbeit zwischen Partnern innerhalb der Gemeinschaft, um durch den initiierten Erfahrungsaustausch und Knowhow-Transfer einen Mehrwert für die EU zu erzielen. Teilnahmeberechtigt sind daher vornehmlich Akteure aus den Mitgliedsstaaten der EU, meistens auch aus den Kandidatenländern. Alle anderen sind in Ausnahmefällen teilnahmeberechtigt, wenn entsprechende bilaterale Abkommen mit der EU abgeschlossen worden sind.

Grundsätzlich werden diese Aktionsprogramme durch die Europäische Kommission in Brüssel verwaltet. Die Mittel müssen direkt bei der Kommission oder bei beauftragten Kontaktstellen beantragt werden.

Antragsteller können Unternehmen, Verbände, Vereine, Universitäten, Forschungs-einrichtungen oder regionale und lokale Gebietskörperschaften sein. Die Projektmittel werden im Rahmen europaweiter oder nationaler Ausschreibungen vergeben. Es gibt im Unterschied zu den Strukturfonds in der Regel keine "nationalen Quoten" oder pauschale Finanzzuweisungenan die Mitgliedsstaaten bzw. europäischen Regionen. Je nach Programm gibt es unterschiedliche Ausschreibungs- und Antragsmodalitäten.

Nachfolgend stellen wir Ihnen eine Auswahl wichtiger Programme vor:

 

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